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Der Kommunionempfang

Auf die Worte des Kommunionspenders (Priester oder beauftragter Laie) „Der Leib Christi“ antwortet der Gläubige mit „Amen“. Erhält die Hände übereinandergelegt nach oben offen und empfängt die Hostie auf der Innenfläche der Hand wie in einer Schale, aus der er mit der anderen Hand die Hostie nimmt und selbst zum Mund führt.

Es ist für uns die innigste Verbindung zu Christus durch das Sakrament des Abendmahles, das er selber gestiftet hat.

Anselm Grün hat eine schöne Deutung dazugegeben:

„Im Brot legen wir zugleich unseren Alltag auf den Altar, alles was uns täglich aufreibt und zerreibt, unsere Mühe und unsere Arbeit. Im Kelch bringen wir nicht Wein vor Gott, sondern alles Leid und alle Freude der Welt. All dies darf ich getrost auf den Altar legen, all dies kann ich getrost vor Gott bringen, um es dann in der Kommunion verwandelt und gewandelt neu geschenkt zu bekommen.“