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Kapelle "St. Ottilia" in Hesselberg

Die in der Dorfmitte gelegene Kapelle wurde 1877 in gemeinsamer Arbeit von Maurermeister Peter Ackermann und den Hesselberger Bürgern erbaut.

Die Außenfassade besteht aus einem Sichtquader-Mauerwerk. Der Fassade ist eingangsseitig der Turm mit Spitzbogentür und eine Vorhalle vorgestellt. Der Turm wird durch ein Gurtgesims, spitzbogige Schallfenster und einen vierseitigen Helm gebildet.

Der kleine - ursprünglich - im neugotischem Stil errichtete Bau besteht aus einem rechteckigen Saalraum mit einem dreiseitigen Chor. In der Apsis befindet sich ein Bandeisen-Mosaik, das den thronenden Christus darstellt.

Beide Raumteile werden von einer gemeinsamen Flachdecke überspannt. Die Deckengemälde zeigen im Hauptfeld Christus, der dem Sturm gebietet und in 4 Nebenfeldern die Vogelwelt des Naturschutzgebietes Mohrhof.

Die neugotische Ausstattung wurde 1973 entfernt und das Innere der Kapelle durch M. P. Weingartner neugestaltet.

Vom ehem. Inventar verblieben:

Eine barocke Schnitzfigur des Hl. Wendelin und der Hl. Ottilia, aus dem ersten Viertel des 18. Jh., sowie ein barockes, gefaßtes Holzkruzifix, das um 1750 entstanden ist.
Auf zwei Wände sind14 Tafelkreuzwegstationen - in Öl - aufgeteilt.
Außen im rechten Einsprung der Turmfassade ist ein Baldachinbau mit Gefallenengedenkstätte; ( 2 Mosaiken - sie zeigen die Hl.
Maria und den Hl. Michael - und Kupfertafeln mit den Namen der
Gefallenen bilden die Gedenkstätte).